27.10.2018

Winterzeit – Schlafstörung durch „Mini-Jetlag“?


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Am 28. Oktober heißt es: Ausschlafen! Die Umstellung auf die Winterzeit verlängert den Sonntag um eine ganze Stunde – Zeit, die sich hervorragend im Bett oder beim Brunch mit Freunden abbummeln lässt. Was sich wie ein Segen für jeden Morgenmuffel anhört, bedeutet für unseren Körper Stress. Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Gereiztheit  – wer sich in den Tagen nach der Zeitumstellung nicht ganz wohl fühlt, der kämpft wahrscheinlich mit einem „Mini-Jetlag“.

Unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird von Hormonen bestimmt, die sich unter anderem nach dem Tageslicht richten. Der menschliche Organismus funktioniert evolutionär bedingt nach der Winter-, bzw. „Normalzeit“. Deshalb fällt den meisten Menschen die Umstellung im Herbst deutlich leichter, als im Frühjahr. Dennoch ist unsere innere Uhr in den Tagen nach der Zeitumstellung erst einmal verwirrt. Besonders schwierig ist die Anpassung für Menschen, die bereits unter Schlafstörungen leiden. Auch ältere Menschen, Kinder und Säuglinge spüren die Auswirkungen.

Die gute Nachricht: Nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei und der Körper hat sich an die „neue Zeit“ gewöhnt. Ein langfristig gesundheitsschädigender Effekt durch die halbjährliche Zeitumstellung konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

So helfen Sie Ihrem Körper bei der Anpassung an die Winterzeit:

  1. Gehen Sie in den Tagen vor der Zeitumstellung etwas später als gewohnt ins Bett und versuchen Sie länger zu schlafen. So kann sich der Körper schrittweise an die neue Zeit gewöhnen.
  2. Verbringen Sie in den Tagen nach der Zeitumstellung viel Zeit an der frischen Luft. Das Tageslicht vermittelt dem Körper die richtigen Signale – in der Winterzeit ist unser Biorhythmus nämlich besser an den Sonnenstand angepasst.
  3. Auch wenn’s schwer fällt: Verzichten Sie in der ersten Woche nach der Zeitumstellung auf den Mittagsschlaf und gehen Sie stattdessen spazieren. Das vertreibt die Müdigkeit am Tag und fördert einen guten Nachtschlaf.
  4. Vermeiden Sie schweres Essen und Alkohol am Abend, da es den Organismus zusätzlich belastet.
  5. Ist Ihr Bett bereit für den „Winterschlaf“? In der kalten Jahreszeit erhöht sich unser Wärmebedürfnis und wir sehnen uns nach einer gemütlichen Umgebung. Zeit für eine kuschelige Daunendecke!

 

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